Kalkulationstool: Haushaltsrechnung, umlagefähige Kosten und Hausgeld
Wo du umlagefähige Kosten einträgst und warum sich das Gesamthausgeld im Cockpit anders zusammensetzt
Dieser Artikel beantwortet:
- Warum werden bei der Haushaltsrechnung Kaltmiete und Hausgeld gegenübergestellt, obwohl im Hausgeld schon umlagefähige Kosten enthalten sind?
- Wo trage ich im Kalkulationstool die umlagefähigen Kosten ein?
- Warum zeigt das Cockpit ein höheres Gesamthausgeld an, als ich eingegeben habe?
Warum Kaltmiete und Hausgeld so gegenübergestellt werden
Im Bereich „Vermietete Immobilien" veranschlagt das Kalkulationstool die Kaltmiete als Einnahme sowie Kapitaldienst, Hausgeld und Rücklagen als Ausgaben. Das mag auf den ersten Blick verwirren, weil im Hausgeld vom Verwalter meist schon die umlagefähigen Kosten enthalten sind, die du eigentlich über die Nebenkostenabrechnung an den Mieter weitergibst.
Diese Darstellung ist bewusst so gewählt: Banken rechnen bei der Bonitätsprüfung genauso — sie stellen Miete und umlagefähige Kosten in ähnlicher Form gegenüber, teils sogar konservativer.
Wo du umlagefähige Kosten einträgst
Im Reiter „Cockpit" gibt es dafür die Spalte „Bewirtschaftungskosten" mit dem Feld „Hausgeld". Trage deine umlagefähigen Kosten dort in die blauen Felder ein.
Das gilt für die Vollversion mit rotem Faden ebenso wie fürs Cockpit-Tool.
Wie sich das Gesamthausgeld zusammensetzt
Gibst du im Schritt-für-Schritt-Bereich dein nicht umlagefähiges Hausgeld ein, addiert das Cockpit automatisch weitere Positionen dazu — zum Beispiel die Instandhaltungsrücklage und den kalkulatorischen Mietausfall. Das Ergebnis erscheint dort als „Hausgeld gesamt".
Trägst du zusätzlich in den blauen Feldern der Bewirtschaftungskosten den umlagefähigen Anteil ein, erhöht sich dieses Gesamthausgeld entsprechend. Das ist kein Rechenfehler, sondern die vollständige, korrekte Zusammensetzung aller Positionen.
Noch Fragen zur Berechnung?
Wenn dir eine Formel unklar bleibt oder ein Wert nicht plausibel erscheint, schreib uns an support@immocation.de und schick uns einen Screenshot deiner Eingabe sowie des betroffenen Reiters mit.
Warum umlagefähige Kosten den Cashflow beeinflussen
Umlagefähige Kosten fließen vollständig in die Cashflow-Berechnung ein, weil du sie als Eigentümer zunächst selbst zahlst – der Mieter erstattet sie dir erst über die Nebenkostenabrechnung. Sie wirken sich also kurzfristig auf deinen Kontofluss aus, gleichen sich aber über das Jahr wieder aus.